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Empfehlung der gemeinsamen Makula-Kommission von BVA und DOG
zu intravitrealen Injektionen
Voraussetzungen:
- Erfüllung des § 14 des Vertrages nach § 115b Abs.1 SGB V (Approbation und Facharzt für Augenheilkunde)
- Befundung von 250 Angiographien (analog zu den Zugangskriterien zur Durchführung der PDT)
- räumliche Ausstattung nach Abschnitt C, § 6.4 und 5 gemäß der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen und bei sonstigen stationsersetzenden Leistungen gemäß § 15 des Vertrags nach § 115b Abs.1 SGB V
Operative Vorgehenweise:
- Händedesinfektion
- Sterile Handschuhe, steriles Lidspekulum, steriles Abdecktuch
- Spülung des Auges mit Povidoniodid 10%, auch der Zilien
- Sterile Spritze und Kanüle
- Eingehen mit 3,5 mm Limbusabstand, dabei stufenweises Vorgehen mit Verschieben der Bindehaut
- Möglichkeit zur sterilen Parazentese falls nötig
- Indirekte Ophthalmoskopie
- Augeninnendruckkontrolle
- Aufklärung des Patienten über
- Endophthalmitissymptome
- Notwendigkeit der Kontrolle nach 1-3 Tagen
- weitere Kontrollen in Abhängigkeit des injizierten Präparates
Mitglieder der Kommission:
Prof.Dr. K.U. Bartz-Schmidt
Prof.Dr. B. Bertram
Prof.Dr. R. Birngruber
Dr. M. Bresgen
Prof.Dr. M. Foerster
Dr. W. Friedrichs
Prof.Dr. V.-P. Gabel
Prof.Dr. F. Holz
Prof.Dr. A. Kampik
Prof.Dr. B. Kirchhof
Prof.Dr. H. Laqua
PD Dr. K.-D. Lemmen
Prof.Dr. D. Pauleikhoff
Prof.Dr. Schmidt-Erfurth
Stand: 29.11.04