Leitlinien von BVA und DOG

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA)
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG)

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Leitlinie Nr. 24

Uveitis intermedia und posterior / Endophthalmitis (1,2,3,4)


Leitlinien sind Orientierungshilfen im Sinne von "Handlungs- und Entscheidungskorridoren", von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss. Sie beschreiben, was Augenärzte für eine angemessene Patientenversorgung in der Praxis für geboten halten. Dies entspricht in vielen Fällen nicht dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland (siehe Präambel).

Definition

Uveitis intermedia:
Entzündung vorwiegend der Pars plana des Ziliarkörpers

Uveitis posterior:
Entzündung vorwiegend der Chorioidea und/oder der Retina

Endophthalmitis:
Erregerbedingte Entzündung aller intraokularen Gewebe (z.B. postoperativ, posttraumatisch, endogen-metastatisch)

Epidemiologie

Ziel

Heilung des akuten Schubes bzw. der Komplikationen

Vorgehen

Notwendig:

Im Einzelfall erforderlich: grundsätzlich ätiologische Abklärung (Differentialdiagnose) erforderlich (zwingend bei Kindern und Jugendlichen): Therapie

Uveitis intermedia und Uveitis posterior

postoperative und posttraumatische Endophthalmitis (3) endogene-metastatische Endophthalmitis Maßnahmen im Intervall Hinweis auf Ambulant/Stationär Kontrollintervalle

(1)
Manthey KP
"Immunsupressive Therapie bei intraokularen Entzündungen"
Ophthalmologe 95: 792-805/846-858 (1998)

(2)
Thumann G, Bartz-Schmidt KU, et al
"Vitrektomie in der Behandlung von Augen mit komplizierter Uveitis"
Klin Mbl Augenh 211: 241-244 (1977)

(3)
Luther ThT, Bartz-Schmidt KU
"Endophthalmitis"
Ophthalmologe 96: 758-771 (1999)

(4)
Deutsche Uveitis-Arbeitsgemeinschaft e.V.
siehe Leitlinie Nr. 14


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Zum Verständnis der Leitlinie: siehe Präambel

Letzte Durchsicht und Aktualisierung: 25.07.2001

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